Akupunktur Köln bei Rückenschmerzen

Akupunktur bei Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfall

Die Akupunktur bei Rückenschmerzen ist die älteste und welteit häufigste Therapiemethode. Seit fast 3000 Jahren bietet die Akupunktur durch die sanfte Kraft der Nadeln zuverlässige Hilfe bei Rückenschmerzen, Bandscheibenvorfällen und Knieschmerzen. Wir setzen die Akupunktur hier in der Kölner Innenstadt bei vielen Erkrankungen des Bewegungsapparates ein.

Die Akupunktur hat in der Therapie von Rückenschmerzen, Schmerzen am Knie, bei Bandscheibenvorfällen und hartnäckigen Schulter Nacken Verspannungen heute ihren festen Platz in der modernen Sportmedizin. Die schmerzlindernde und entspannende Wirkung der Akupunktur macht sie bei akuten und chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates zu einem wichtigen Therapieelement.

Akupunktur, hohe Wirksamkeit bei Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfall

Die Akupunktur ist wirksam, völlig unabhängig von persönlichen Meinung oder Glauben an ihre Wirkung. Die Akupunktur ist bei einem narkotisierten Patienten wirksam und sie wirkt auch bei Tieren. Die Wirkung der Akupunktur ist unabhängig von suggestiven Effekten, wie in wissenschaftlichen Untersuchungen, auf die ich weiter unten eingehe, nachgewiesen werden konnte. Besonders erfolgreich ist die Akupunktur bei akuten und chronischen Schmerzen an Rücken, der Schulter Nacken Region und an den Gelenken. Die jahrtausende alte Erfahrungsmedizin mit ganzheitlichem Ansatz konnte in vielen Untersuchungen und wissenschaftlichen Studien ihre Wirksamkeit nachweisen.

Mit der Akupunktur werden wir um eine hochwirksame und zugleich sanfte Therapiemethode bereichert.

mehr Information über die Akupunktur

Foto: Akupunkturpunkte und Meridianverlauf.

Akupunktur

Ursprung der Akupunktur

Etwa 200 Jahre vor Christi Geburt finden sich erste Aufzeichnungen zum Thema Akupunktur in alten Chinesisischen Schriften. Man geht aber davon aus, daß die Akupunktur zur damaligen Zeit bereits weit verbreitet war und zur häufigsten Therapieform im asiatisch-pazifischen Raum gehörte. Man setzte die Akupunktur damals wie heute zu Schmerzlinderung und Heilung von diversen Erkrankungen ein. Man erkannte, dass die Stimmulation bestimmter Punkte an der Körperoberfläche beschwerdelindernd wirkte und bemühte sich, dieses Wissen um die heilenden Punkte systematisch auszubauen.

Wir stellen uns heute vor, daß man zunächast bei Schmerzen einem Reflex folgend, die schmerzhafte Stelle berührt und drückt. Dieser mechanische Druck führte manchmal wirklich zu einer signifikanten Schmerzlinderung. Es handelt sich um eine einfache Akupressur. Später versuchte man mit stumpfen Druckstäbchen die sensiblen Körperpunkte zu stimmulieren. Bis man irgenwann dazu überging die meist aus Holz oder Elfenbein gearbeiteten Stäbchen anzuspitzen und sie in die Haut zu stechen. Die Akupunktur war geboren.

Meridiane und Akupunktur

Stimmuliert man einen Akupunkturpunkt so kann manchmal eine deutliche Ausstrahlung wahrgenommen werden. Markiert man diese Linie mit einem Farbstift, hat man den Verlauf eines Meridians dargestellt. In der Chinesischem Medizin spricht man vom Verlauf eines Energie- oder Kraftflusses.

Foto: Die Meridiane der Akupunktur am Arm

Die Akupunkturnadel im richtigen Akupunkturpunkt beeinflusst das Chi, die Lebensenergie des Menschen. In der westlichen Medizin ist diese Energie mit physikalischen Mitteln nicht beschreibbar. Es können mehrere Punkte mit jeweils einer Linie korrespondieren, es gibt aber auch Akupunktur Punkte, die quasi als Weiche mehrere Meridiane aktivieren können. Meridiane stehen in einer Beziehung zu inneren Organen.

Das heutige Meridiansystem der Akupunktur kennt 12 paarig angelegte Hauptmeridiane des Körpers, 8 Neben- meridiane und einer Reihe von speziellen Punkten.

  • Hauptmeridiane der Akupunktur
    • Lungenmeridian mit 11 Akupunktur Punkten
    • Dickdarmmeridian mit 20 Akupunktur Punkten
    • Magenmeridian mit 45 Akupunktur Punkten
    • Milz-Pankreas Meridian mit 21 Akupunktur Punkten
    • Herzmeridian mit 9 Akupunktur Punkten
    • Dünndarmmeridian mit 19 Akupunktur Punkten
    • Blasenmeridian mit 67 Akupunktur Punkten
    • Nierenmeridian mit 27 Akupunktur Punkten
    • Kreislauf Meridian mit 9 Akupunktur Punkten
    • Dreifacher Erwärmer mit 23 Akupunktur Punkten
    • Gallenblasen Meridian mit 44 Akupunktur Punkten
    • Leber Meridian mit 14 Akupunktur Punkten

Bei den Nebenmeridianen oder Konzeptionsgefäßen nehmen das Lenkergefäß und das Konzeptionsgefäß eine besondere Stellung ein.

Die Akupunktur Punkte

Unter einem Akupunktur Punkt versteht man einen besonders sensibelen Punkt des Körpers, der bei Stimmulation eine Wirkung vermittelt über die Meridiane in den Körper entfaltet. Die Stimmulation kann durch Nadeln erfolgen, durch Wärme und wird dann Moxibustion genannt, durch elektrischen Strom oder in der modernen Medizin durch den Einsatz von Lasern.

Akupunktur Punkte lassen sich mit modernen histologischen Techniken darstellen und finden sich demnach an Stellen wo ein Gefäß- Nerven Bündel die Körperfascie durchstößt. An einen Akupunktur Punkt finden sich unter dem Mikroskop auch signifikant mehr neuronale Tastkörperchen als an anderen Körperstellen.

Akupunktur Punkte unterscheiden sich nach ihrer Wirkung in:

  • Tonisierungspunkt - wird bei Energiemangel stimmuliert.
  • Sedativpunkt - wird bei Energieüberschuss stimmuliert.
  • Quellpunkt - verstärkt die Wirkung eines Hauptpunktes.
  • Durchgangspunkt - verbindet zwei Meridiane miteinander.
  • Alarmpunkt - reagiert sehr druckempfindlich und weist auf Erkrankungen hin.
  • Zustimmungspunkt - durch einen Zustimmungspunkt und seinen Alarmpunkt kann man Erkrankungen therapeutisch beeinflussen.
  • Reunionspunkte - schaffen Querverbindungen mehrerer Meridiane.
  • Kardinalpunkte - aktivieren spezielle Meridiane.
  • Segmentale Punkte - liegen ausserhalb von Meridianen. Gute lokale Wirkung.

Der Abstand der Akupunktur Punkte zueinander wird klassisch in Cun gemessen. Ein Cun entspricht dabei etwa der Breite eines Daumens. Ein Cun entspricht 10 Fen. Es wird die Daumenbreite des Patienten zugrundegelegt.

Wissenschaftliche Grundlage der Akupunktur

In zahlreichen traditionellen chinesischen Arbeiten wird die Wirkung der Akupunktur im Zusammenspiel mit der altchinesischen Philosophie der Zeit beschrieben. Mit den Methoden der modernen wissenschaftlichen Medizin lassen sich nun zahlreiche der traditionell beschriebenen Phänomen fundiert beweisen. So weisen Akupunktur Punkte einen niedrigeren elektrischen Widerstand auf als andere Körperstellen. Auch der Wechselstromwiderstand, die Impedanz, ist gegenüber anderen Hautstellen deutlich geringer.

Auf neurophysiologischer Ebene kann man feststellen, dass die Akupunktur signifikant schmerzlindernd wirkt bei intaktem Nervensystem. Bei Störung der zerntralnervösen Funktionen etwa bei Querschnittlähmung, ist die schmerzlindernde Wirkung deutlich abgeschwächt. Überträgt man Liquor, also Gehirnwasser einer akupunktierten Person auf eine Person, die nicht akupunktiert wurde, so lassen sich auch bei der nicht akupunktierten Person die schmerzlindernden Wirkungen der Akupunktur nachweisen. Das legt den Schluss nahe, dass neurohumorale Substanzen durch die Akupunktur entstehen, welche dann die Wirkung beim Nichtakupunktierten auslösen.

In Versuchen konnte ermittelt werden, daß diese neurohumoralen Substanzen nicht auf dem Blutweg transportiert werden, sonder einem Morphin ähnlich wirken. So lässt sich die Wirkung der Akupunktur durch einen Morphinantagonisten in ihrer Wirkung aufheben.

Es konnte auch nachgewiesen werden, dass die Akupunktur nicht auf eine Suggestion oder Hypnosewirkung zurückzuführen ist. Dazu wurden zwei Versuchgruppen zusammengestellt und bei beiden Zahnschmerz durch eine Wurzelreizung ausgelöst.

Foto: Matthias Erbel, Sportmediziner in Köln, Akupunktur und Osteopathie

Die erste Gruppe wurde akupunktiert und die zweite Gruppe einer Hypnose unterzogen. Bei beiden Gruppen stieg die Schmerzschwelle an, beide spürten also deutlich weniger Schmerzen. Nun wurde beiden Gruppen der Morphin Antagonist Naloxon gegeben. Bei den hypnotisierten Patienten änderte sich nichts, die schmerlindernde Wirkung blieb. In der Akupunkturgruppe ließ die schmerzlindernde Wirkung rasch nach Gabe des Medikaments nach. Damit war der Beweis erbracht, daß die Akupunktur unabhängig von suggestiven oder Hypnose Effekten wirksam ist.

Im EEG, den Hirnstromableitungen, zeigen sich bei akupunktierten Patienten eine Zunahme von Alpha und Beta -Wellen Aktivität. Bei hypnotisierten Patienten hingegen ein Abnahme.

Wirksamkeit der Akupunktur

Die Akupunktur konnte in vielen Studien ihre hohe Wirksamkeit gegen Schmerzen beweisen. Bei akuten und chronischen Schmerzen wird mit die Akupunktur mit großem Erfog weltweit eingesetzt. In der GERAC Studie wurde in den Jahren 2002 bis 2007 die Wirksamkeit der Akupunktur bei den volkswirtschaftlich bedeutensten Krankheitsbildern untersucht. Die Akupunktur Studie war weltweit angelegt und mit 3500 Teilnehmern sehr aussagekräftig. Es konnte gezeigt werden, dass die Akupunktur bei chronischem Rückenschmerzen, bei Knieschmerzen und bei Kopfschmerzen zu sehr guten Ergebnissen führt. Seit 2009 ist die Akupunktur eine Kassenleistung der gesetzlichen Krankenversicherung.

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