Osteopath Köln, ganzheitliche Therapie am Gürzenich

Rückenschmerzen, Schwindel und Schulter-Nackenbeschwerden ganzheitlich behandeln. Die Osteopathie in Köln ist eine sanfte und wirkungsvolle Behandlungsmethode bei Rückenschmerzen und Bandscheibenvorfällen. Mit ihrem ganzheitlichen Ansatz ist die Osteopathie eine Methode Störungen in der Selbstregulation des Körpers zu erkennen und die Selbstheilungskraft des Körpers anzustoßen. Dabei zeichnet sich die Osteopathie mit ihren sanften Therapien durch nahezu völlige Nebenwirkungsfreiheit aus.

Die Osteopathie ist eine bewährte Technik und hat seit den 80er Jahren ihren Siegeszug auch hier in Köln angetreten. Osteopathie ist anders als herkömliche Diagnostik und Therapiesysteme. Die Osteopathie bedient sich der wohl ältesten Heilungsmethode der Welt, der Selbstheilung. Hier in der Kölner Innenstadt am Gürzenich behandeln erfahrene Osteopathen Rückenschmerzen Schulter Nackenschmerzen und Bandscheibenvorfälle. Sie erspüren Störungen in der Bewegung und setzen osteopatische Reize zur Aktivierung der Selbstheilung.

Die Osteopathie arbeitet mit den Händen. Der Osteopath tastet und erfühlt dabei Störzonen am Bewegungsapparat. Im weitesten Sinne gehört die Osteopathie damit zu den manuellen Therapiemethoden. Aber anders als herkömliche chirotherapeutische oder manualtherapeutische Behandlungen bemüht sich die Osteopathie den ganzen Menschen zu erfassen, -mit Seele, Körper und Geist.

Die Untersuchungsergebnisse der Osteopathie werden bei jedem Patienten konsequent und zielorientiert zu einem individuellen Bewegungsprofil zusammengesetzt mit dessen Hilfe sich dann Störungen erkennen lassen.

Sportmedizin, Physiotherapie und Osteopathie in der Innenstadt von Köln unter einem Dach.


Osteopathie in Köln

Die vier Grundprinzipien der Osteopathie:

  • Der Mensch ist eine Einheit
  • Stuktur und Funktion gehören zusammen
  • Selbstregulation und Selbstheilung nutzen
  • Nicht die Krankheit steht im Mittelpunkt, sondern der ganze Patient

Die Osteopathie geht davon aus, dass der Mensch eine Einheit aus den unterschiedlichen anatomischen Körperstrukturen, der Seele dem Hort unserer Empfindungen und dem Verstand, der funktionellen Beschreibung unseres sinnhaften Handels zu verstehen ist. Allem liegt ein beständiges Wechselspiel an Energien und Kräften zugrunde, in allem besteht ein ständiger Fluss. Die Osteopathie bemüht sich diesen Fluss zu erkennen und wahrzunehmen und Störungen dieses Flusses aufzudecken.

Struktur und Funktion in der Osteopathie bedingen einander und verändern einander. Die Osteopathie geht von einer engen Verbindung von körperlichen Strukturen und den Bewegungen und Belastungen dieser Strukturen aus, die zu tiefgreifenden Veränderungen in der Funktion und in der Form der organischnen Struktur führen können.

Foto: Die Osteopathie sieht den Menschen als Einheit, in der Struktur und Funktion zusammengehören.

Am Beispiel eines Knochens, der nicht ausreichend belastet wird und daher beginnt seine innere Trabekelstruktur von Grund auf umzubauen und auszudünnen erkennt man, wie gravierend die funktionelle Belastung und die Struktur zusammenhängen. Wird diese Störung in den Wachstumsreizen nicht entdeckt, kann sich hier eine Osteoporose ausbilden, die in der Folge zu Frakturen des Knochens führt.

Selbstregulation und das unbedingte Bestreben zur Selbstheiliung des menschlichen Körpers ist eine weiter wichtige Säule der Osteopathie. Der menschliche Körper verfügt über die Fähigkeit sich selbst so zu regulieren, dass maxilae Gesundheit und maximale funktionelle Leistungsfähigkeit für die gestellten Anforderungen möglich sind. Durch vielerlei Zwänge des Alltags werden wir alle mehr oder weniger von diesen Bestrebungen unseres Körpers, unserer Seele und unseres Verstandes abgehalten und beginnen so ein Fehlverhalten, das sich körperlich niederschlägt. Diese Störungen frühzeitig zu entdecken und durch geeignete Methoden zu behandeln, hat sich die Osteopathie zum Ziel gesetzt.

Nicht die Erkrankung des Patienten steht im Mittelpunkt der Betrachtung in der Osteopathie sondern der ganze Mensch und sein System, welches eine Störung des Kräfteflussen und der Energie zugelassen hat. Der Osteopath bemüht sich diese Störung im Kräftefluss aufzufinden und zu beheben.

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Das Wesen der Osteopathie

Die Osteopathie versteht sich nicht als Therapiemethode im allgemeinen Sinne. Es geht der Osteopathie nicht darum die beste Methode für die Therapie eines Bandscheibenvorfalls zu anzubieten, sondern darum zu verstehen warum sich ein Bandscheibenvorfall entwickeln konnte. Es geht der Osteopathie darum zu verstehen auf welchem Weise sich eine Störung bei einem Menschen entwickeln konnte, während sich die gleichen Umstände bei einem anderen Menschen nicht zu einer Störung entwickeln. Osteopathie hat sich einem tiefener Verstandniss des Zusammenspiels der Energien und Kräfte in einem ganzheitlichen Sinne verschrieben und arbeitet beständig daran dieses Wissen zu erweitern.

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Geschichte der Osteopathie

Der Bergiff Osteopathie geht auf den amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still zurück. Still lebte nach dem amerikanischen Bürgerkrieg im Bundesstaat Missouri, einem von Viehzucht und ländllichem Leben geprägten Region der USA. Infektionskrankheiten waren zur damaligen Zeit die häufigste Todesursache und auch die Familie des damals 47 jährigene Andrew Stills blieb nicht verschont. Eine Meningitisepidemie wütete in der der Region und auch seine erste Frau und vier seiner Kinder erkrankten schwer. Lange vor der Entdeckung des Penicillins war die Diagnose Menigitis fast immer todbringend. Trotz allen Bemühungen des Arztes Andrew Taylor Still starben seine Frau und seine vier Kinder an den Folgen der Meningitis. Still fiel in tiefe Verzweiflung und haderte mit der damals bekannten Medizin, die seine Kinder und seine Frau hatte nicht retten können. Er suchte verzweifelt und zum Trost nach neuen, besseren, oder zumindest anderen Formen von Krankheitsverständnis und Therapie.

Foto: Matthias Erbel, Sportmediziner in Köln, Osteopathie und Physiotherapie unter einem Dach.

Mit dem Blick auf die Regualtionssysteme der Natur suchte er auch nach Regulationssystemen im menschlichen Körper, die er fördern und stärken konnte in der Hoffnung, so besser gefährlichen Erkrankungen widerstehen zu können. Eine bis heute richtige Annahme. Still stellte zunächst die Erkrankungen der Knochen in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. Er nannte diese Arbeit Osteopathie. Natürlich kann die Osteopathie auch heute keine Menigitis verhindern oder gar heilen, aber Andrew Taylor Still hat durch seine Trauerarbeit und seine Beharrlichkeit das Fundament geschaffen für eine neue, bewährte und sanfte Behandlungsmethode .

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